Warum wir jetzt ein neues Tempolimit brauchen
Eine neue Petition für Tempolimits fordert Tempo 30 im Ortsgebiet, Tempo 80 auf Freilandstraßen und Tempo 100 auf Autobahnen. Warum das Sicherheit, Klima und Lebensqualität verbessert – auch und besonders in St. Pölten.
Während in anderen Bereich die Emissionen sinken, steigen jene des Verkehrs seit Jahren weiter an. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Verkehrsunfälle hoch, und viele Städte – darunter auch St. Pölten – leiden unter Lärm, schlechter Luft und gefährlichen Verkehrssituationen.
Die Initiative Verkehrswende.at startete eine parlamentarische Bürgerinitiative, um diesen Entwicklungen entgegen zu wirken. Sie fordert eine Senkung der allgemeinen Tempolimits auf Österreichs Straßen:
- Tempo 30 im Ortsgebiet,
- Tempo 80 auf Freilandstraßen und
- Tempo 100 auf Autobahnen.
Warum niedrigere Tempolimits? Die Fakten sind eindeutig
Warum auch die aktuelle Versorgungslage ein weiteres Argument fürs Tempolimit ist
Der internationale Energiemarkt ist seit Monaten angespannt, die Konflikt rund um die Ukraine und den Iran sowie die Gesamtlage im Nahen Osten führen immer wieder zu Unsicherheiten auf den globalen Öl- und Treibstoffmärkten. Solche geopolitischen Spannungen führen kurzfristig zu Preissprüngen – und Österreich ist als Importland besonders abhängig von stabilen Lieferketten.
Während die Bundesregierung öffentlich betont, dass die Versorgung derzeit gesichert sei, weisen zahlreiche Energieanalysen (z.B. der Internationalen Energieagentur IEA oder die REPowerEU-Studie der Europäischen Kommission) darauf hin, dass Sparen und Effizienz die wirksamsten Mittel sind, um auf mögliche Schwankungen vorbereitet zu sein. Dazu gehört auch ein bewussterer Umgang mit Treibstoff.
Ein niedrigeres Tempolimit ist eine der einfachsten (und noch dazu praktisch kostenlosen) Maßnahmen, um den Verbrauch sofort zu senken.
Für St. Pölten bedeutet das: weniger Abhängigkeit von globalen Krisen, weniger Kosten für Pendlerinnen und Pendler und ein Beitrag zu mehr Versorgungssicherheit – ohne dass jemand auf Mobilität verzichten muss.
Tempo runter, Lebensqualität rauf – gerade in St. Pölten
Unsere Stadt wächst – und mit ihr der Verkehr. Gleichzeitig wollen wir sichere Schulwege, lebenswerte Wohngebiete und eine Innenstadt, in der Menschen gerne zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind.
Tempo 30 im Ortsgebiet ist dafür ein zentraler Baustein. Viele europäische Städte – von Brüssel über Paris bis Zürich – zeigen, wie stark die Lebensqualität steigt, wenn der Verkehr ruhiger und sicherer wird.
St. Pölten hat bereits erste Schritte gesetzt, aber ein bundesweites Tempolimit würde die Stadt massiv unterstützen:
- weniger Durchzugsverkehr
- weniger Lärm in Wohngebieten
- weniger Schadstoffe
- mehr Sicherheit für alle, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind
Jetzt unterstützen – damit die neue Petition für Tempolimits im Parlament Gewicht bekommt
Die neue Petition für Tempolimits der parlamentarischen Bürgerinitiative hat die notwendige Hürde von 500 Unterschriften längst überschritten und muss im Nationalrat behandelt werden.
Je mehr Unterschriften die Initiative jetzt erhält, desto stärker ist das Signal an die Politik: Österreich braucht sichere Straßen, weniger Lärm und wirksamen Klimaschutz – und niedrigere Tempolimits sind ein einfacher, sofort wirksamer Schritt dorthin.
Auch für St. Pölten ist das wichtig. Unsere Stadt wächst und viele Menschen leiden unter den Auswirkungen des Verkehrs: Lärm, Unsicherheit und schlechte Luft. Eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung zeigt klar, dass wir eine Verkehrspolitik wollen, die Gesundheit und Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt.
Jede Unterschrift stärkt die Position der Initiative im Parlament – und bringt uns einer sicheren, ruhigeren und klimafreundlicheren Mobilität einen Schritt näher!
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