Neu aufgestellt: Die Grünen St. Pölten wählen einen neuen Vorstand

Bei der Hauptversammlung am 4. Oktober 2026 haben die Grünen St. Pölten ihren Vorstand für die kommenden drei Jahre gewählt. Jakob Redl übernimmt die Funktion des Parteisprechers von Christina Engel-Unterberger. Gemeinsam mit Lisa-Maria Koban als Stellvertreterin, Wilhelm Maurer und Martin Pircher im Vorstand sowie Walter Heimerl-Lesnik als Bürgermeister-Stv. soll die Parteiarbeit weiterentwickelt werden. Gleichzeitig wollen die Grünen die Arbeit in der Stadtregierung erfolgreich fortsetzen und die Zusammenarbeit in der Koalition gemeinsam mit Bürgermeister-Stellvertreter Walter Heimerl-Lesnik für ein grüneres, demokratisches und lebenswertes St. Pölten entlang der zahlreichen Projekte des Regierungsprogramms weiterführen.

Dem neuen Vorstand gehören für die dreijährige Funktionsperiode 2026–2029 an:

Jakob Redl und Lisa Koban gestalten bereits seit Februar die Gemeinderatsarbeit aktiv mit. Damit bleibt die bewährte Verbindung zwischen der Fraktion im Rathaus und dem Parteivorstand auch in der neuen Zusammensetzung erhalten.

Vom gemeinsamen Anfang zur Neuaufstellung

Mit dieser Wahl endet nach insgesamt sechs Jahren die gemeinsame Vorstandsarbeit von Christina Engel-Unterberger, Fabian Schindelegger, Paul Purgina und Walter Heimerl-Lesnik. Veränderte berufliche und persönliche Rahmenbedingungen sowie die gewachsenen Aufgaben in der Stadtpolitik waren Anlass, die Verantwortung neu zu verteilen.

„Als wir im März 2020 erstmals gemeinsam gewählt wurden, saßen wir wegen der Pandemie vor unseren Bildschirmen. Seit dieser Videokonferenz haben wir viel miteinander bewegt. Heute können wir mit Freude auf das Erreichte schauen und die Verantwortung mit Zuversicht weitergeben“, sagt die scheidende Parteisprecherin Christina Engel-Unterberger.

Walter Heimerl-Lesnik und Paul Purgina bringen sich weiterhin mit voller Kraft in der Gemeinderatsfraktion ein. Walter konzentriert sich künftig stärker auf seine Aufgaben als Bürgermeister-Stellvertreter und die Vertretung nach außen.

„Die Verantwortung im Rathaus bringt viele Aufgaben mit sich. Mit dem neuen Vorstand können wir die Verantwortung neu verteilen und die Aufgaben klarer aufteilen. Die bewährte Verbindung zwischen Partei und Gemeinderatsfraktion bleibt durch Jakob Redl und Lisa-Maria Koban erhalten. Paul Purgina und ich können uns dadurch noch stärker als bisher auf unsere Aufgaben im Rathaus konzentrieren“, erklärt Bürgermeister-Stellvertreter Walter Heimerl-Lesnik.

Christina Engel-Unterberger, Parteisprecherin der Grünen St. Pölten📸 Christian Dusek

Christina Engel-Unterberger, emeritierte Parteisprecherin

Eine große Chance für unsere Stadt

Ich blicke mit großer Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre im Gemeinderat, im Stadtsenat und als Parteisprecherin zurück. Gleichzeitig freue ich mich sehr, dass wir nun ein so starkes, vielfältiges und hervorragend aufgestelltes Team haben, das die grüne Politik in St. Pölten weiterführen und weiterentwickeln wird. Der neue Vorstand verbindet Erfahrung mit neuen Perspektiven – das ist eine große Chance für unsere Stadt.

Zusammenarbeit stärken und grüne Arbeit sichtbar machen

Der neue Vorstand wird sich besonders einer guten Zusammenarbeit innerhalb der Stadtpartei und der verbesserten Kommunikation widmen. Dazu gehören regelmäßiger Austausch, klare Zuständigkeiten und die Möglichkeit für Mitglieder, sich verstärkt einzubringen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist, die Arbeit der Grünen in St. Pölten verständlich und sichtbar zu machen: Welche Anliegen werden im Rathaus vorangetrieben? Was wurde erreicht? Und wo braucht es gemeinsame Initiativen und Zusammenarbeit auch über Parteigrenzen hinweg? Inhaltlich stehen dabei Klima- und Umweltschutz, ein gutes Zusammenleben sowie Demokratie und Transparenz im Mittelpunkt.

„St. Pölten steht in den kommenden Jahren vor großen Aufgaben. Wir wollen dazu beitragen, dass unsere Stadt beim Klima- und Umweltschutz vorankommt, sozial zusammenhält und Politik transparent und nachvollziehbar bleibt. Gerade in einer Zeit, in der demokratische Institutionen und der gesellschaftliche Zusammenhalt unter Druck geraten, entscheidet sich auch auf kommunaler Ebene, wie lebendig Demokratie im Alltag ist. Wir wollen klarer sichtbar machen, was grüne Politik in St. Pölten konkret bewirkt. Die Arbeit im Gemeinderat und die Impulse aus der Partei sollen sich dabei gegenseitig ergänzen“, betonen Jakob Redl und Lisa Koban gemeinsam.

Diese Schwerpunkte wurden auch bei der anschließenden Herbstklausur aufgegriffen. Nach dem Bericht aus dem Rathaus beschäftigten sich die Teilnehmenden damit, wie die Grünen ihre Arbeit sichtbarer machen sowie die Zusammenarbeit und Beteiligung innerhalb der Stadtpartei vertiefen können.

Jakob Redl

Gemeinderat und Parteisprecher der Grünen St. Pölten

Hauptberuflich arbeitet Jakob Redl als parlamentarischer Referent der Grünen im Österreichischen Parlament. Durch seine tägliche Arbeit im parlamentarischen Umfeld bringt er umfassende Erfahrung in politischer Analyse, Gesetzgebungsprozessen und strategischer Politikgestaltung in die kommunalpolitische Arbeit ein.

Neben seiner parlamentarischen Tätigkeit verfügt er über breite zivilgesellschaftliche und organisatorische Erfahrung. Unter anderem war er als Projektleiter der NÖ Kulturlandeshauptstadt St. Pölten GmbH tätig. Diese Tätigkeit prägte seinen Blick auf Stadtentwicklung, Kulturpolitik und die Zusammenarbeit unterschiedlicher gesellschaftlicher Akteur*innen.

Mit seiner politischen und parlamentarischen Expertise sowie seiner Projekt- und Organisationserfahrung stärkt Jakob Redl das grüne Team durch Professionalität, strategisches Denken und einen verbindenden Zugang zur Stadtpolitik.

Zusammenarbeit stärken und grüne Arbeit sichtbar machen

Der neue Vorstand wird sich besonders einer guten Zusammenarbeit innerhalb der Stadtpartei und der verbesserten Kommunikation widmen. Dazu gehören regelmäßiger Austausch, klare Zuständigkeiten und die Möglichkeit für Mitglieder, sich verstärkt einzubringen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist, die Arbeit der Grünen in St. Pölten verständlich und sichtbar zu machen: Welche Anliegen werden im Rathaus vorangetrieben? Was wurde erreicht? Und wo braucht es gemeinsame Initiativen und Zusammenarbeit auch über Parteigrenzen hinweg? Inhaltlich stehen dabei Klima- und Umweltschutz, ein gutes Zusammenleben sowie Demokratie und Transparenz im Mittelpunkt.

„St. Pölten steht in den kommenden Jahren vor großen Aufgaben. Wir wollen dazu beitragen, dass unsere Stadt beim Klima- und Umweltschutz vorankommt, sozial zusammenhält und Politik transparent und nachvollziehbar bleibt. Gerade in einer Zeit, in der demokratische Institutionen und der gesellschaftliche Zusammenhalt unter Druck geraten, entscheidet sich auch auf kommunaler Ebene, wie lebendig Demokratie im Alltag ist. Wir wollen klarer sichtbar machen, was grüne Politik in St. Pölten konkret bewirkt. Die Arbeit im Gemeinderat und die Impulse aus der Partei sollen sich dabei gegenseitig ergänzen“, betonen Jakob Redl und Lisa Koban gemeinsam.

Diese Schwerpunkte wurden auch bei der anschließenden Herbstklausur aufgegriffen. Nach dem Bericht aus dem Rathaus beschäftigten sich die Teilnehmenden damit, wie die Grünen ihre Arbeit sichtbarer machen sowie die Zusammenarbeit und Beteiligung innerhalb der Stadtpartei vertiefen können.

Lisa-Maria Koban

Gemeinderätin der Grünen St. Pölten

Lisa-Maria Koban ist seit Beginn der Gemeinderatsperiode 2026 Mitglied des Gemeinderats der Stadt St. Pölten. Mit 20 Jahren ist sie zum Zeitpunkt ihrer Angelobung die jüngste Mandatarin des aktuellen Gemeinderats und bringt damit eine neue Generation politischer Beteiligung ins Rathaus.

Bereits vor ihrem Einzug in den Gemeinderat sammelte die Studentin umfassende politische Erfahrung. Unter anderem war sie Gründungsmitglied der grünen Schülerinnen- und Schülerorganisation VERDE, wo sie sich früh für politische Mitgestaltung, Jugendbeteiligung und progressive Bildungspolitik engagierte.

Ihr politischer Zugang ist geprägt von dem Anspruch, junge Perspektiven sichtbar zu machen und gesellschaftliche Teilhabe für alle Generationen zu stärken. Besonders wichtig sind ihr soziale Gerechtigkeit, Jugendpolitik sowie eine offene und solidarische Stadtgesellschaft.

Ausschussmitgliedschaften

  • Stellvertreterin des Vorsitzenden im Ausschuss für Sport, Kinder und Jugend

Mitglied in folgenden Ausschüssen des Gemeinderats:

  • Soziales, Pflege und Gesellschaft
  • Familie, Regionalkultur und Brauchtum
Porträt Lisa-Maria Koban📸 Christian Dusek

Mit Vertrauen in die nächsten drei Jahre

Christina Engel-Unterberger und Walter Heimerl-Lesnik bedanken sich bei ihren bisherigen Vorstandskollegen und allen Mitgliedern und Unterstützer*innen, die die Entwicklung der Grünen St. Pölten in den letzten sechs Jahren mitgetragen haben.

„Lieber Jakob, liebe Lisa, lieber Wilhelm, lieber Martin: Danke, dass ihr Verantwortung übernehmt! Wir wünschen euch Freude, Mut und ein gutes Miteinander für eure neuen Aufgaben. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit euch in neuer Aufgabenverteilung weiterzuarbeiten“, sagt Bürgermeister-Stellvertreter Walter Heimerl-Lesnik.

„Ich gebe die Verantwortung mit einem guten Gefühl weiter und wünsche dem neuen Vorstand alles Gute. Wenn ich mir etwas wünschen darf, dann eine weiterhin so starke und engagierte Zivilgesellschaft in St. Pölten und echte Möglichkeiten, die Entwicklung unserer Stadt mitzugestalten. Wie viel Menschen bewegen können, die sich für ihre Stadt und füreinander einsetzen, habe ich in meinen Jahren als Parteisprecherin besonders zu schätzen gelernt. Denn Demokratie braucht uns alle. Und diese Stadt – das sind wir alle“, so Christina Engel-Unterberger abschließend.

Wilhelm Maurer

Vorstandsmitglied der Grünen St. Pölten

Da ihm als Physiker und Projektmanager Zahlen mehr als vertraut sind, betreut Wilhelm Maurer die Finanzen der Grünen in St. Pölten.

Sein erstes grünes Engagement zeigte Wilhelm Maurer bereits beim Präsidentschaftswahlkampf von Freda Meißner-Blau. Seit seiner Rückkehr in seinen Geburtsort St. Pölten unterstützt er die Grünen St. Pölten und setzt sich auch für andere grüne Themen, etwa bei der Radlobby, und als Obmann beim Verein Landeshauptstadt-Luft ein.

Martin Pircher

Vorstandsmitglied der Grünen St. Pölten

Im Vorstand der Grünen St. Pölten setzt sich Martin Pircher für eine Stadt ein, in der nachhaltige Mobilität, eine lebenswerte Stadtentwicklung und demokratische Mitgestaltung zusammengedacht werden.

St. Pölten ist für Martin Pircher zur Wahlheimat geworden. Für sein Studium zog der gebürtige Grazer in die niederösterreichische Landeshauptstadt und ist dem Ort seither eng verbunden. Beruflich ist er bei der Eisenbahn tätig und beschäftigt sich dabei intensiv mit Fragen rund um Mobilität und den öffentlichen Verkehr.

Sein politisches Engagement konzentriert sich insbesondere auf Umwelt-, Verkehrs- und Raumplanung sowie auf die Stärkung demokratischer Beteiligung. Dabei verbindet er seine berufliche Erfahrung aus dem Bereich der Verkehrsplanung mit seinem Interesse an einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Entwicklung der Stadt.

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