Parteichefin Leonore Gewessler unterstützt persönlich unsere Forderung vor Ort

Mit deutlicher Rückendeckung von Grünen‑Parteichefin und Ex‑Ministerin Leonore Gewessler starten die Grünen St. Pölten in den Gemeinderats-Intensivwahlkampf und fordern eine sofortige Versiegelungs‑Notbremse. Ziel ist ein Stopp der Bodenversiegelung in St. Pölten und die Umsetzung einer umfassenden Bodenschutzstrategie.

Start in den Intensivwahlkampf mit klarem Signal

Zum Auftakt der Intensivwahlkampfphase setzen wir Grüne St. Pölten ein deutliches Zeichen: Die Bodenversiegelung in St. Pölten muss JETZT SOFORT eingebremst werden! Neue Großprojekte dürfen erst dann geplant werden, wenn ein umfassender Bodenschutz- und Entsiegelungsplan beschlossen ist.

Und wir stehen damit nicht allein. Mitten in St. Pölten, direkt an unserer Seite am Infostand für die Gemeinderatswahl, hat uns Grünen‑Parteichefin Leonore Gewessler ihre volle Unterstützung zugesichert.

Ihre Botschaft ist unmissverständlich: „Böden versiegeln und Schnellstraßen asphaltieren ist der falsche Weg. Verantwortungsvolle Politik liefert echte Antworten für die aktuellen Herausforderungen. Wir Grüne sind überzeugt: dieses Land und gerade auch St. Pölten kann besser und lebenswerter sein. Dafür kämpfen wir – für eine Zukunft in der alle gerne leben. Und die ist Grün und nicht Grau. Die braucht mehr Bäume und weniger Beton“, betont die ehemalige Umweltministerin den Wunsch der Menschen nach einer lebendigen Stadt.

Dass die Bundesparteichefin persönlich nach St. Pölten kommt, unterstreicht die Bedeutung unserer Forderung: Die Bodenversiegelung ist ein nationales Problem – und wir Grüne sind bereit, es vor Ort in St. Pölten anzugehen.

Lisa-Maria Koban, Walter Heimerl-Lesnik und Leonore Gewessler beim Infoverteilen im St. Pöltner Gemeinderatswahlkampf

St. Pölten ist Österreichs Bodenversiegelungs‑Hotspot

Eine WWF‑Analyse aus dem Herbst 2024 zeigt: Keine Stadt in Österreich ist stärker versiegelt als St. Pölten. Für uns ist klar: Diese Entwicklung muss sofort gestoppt werden.

St. Pölten wächst – aber unkontrolliert und auf Kosten der Zukunft. Infrastruktur, Nahversorgung und öffentlicher Verkehr sind überlastet, während Hitzetage und Naturverluste zunehmen.

Wir sagen klar: Wachstum muss wieder verträglich werden. Eine ökologische Stadtplanung schafft langfristig Arbeitsplätze, Wohlstand und ein lebenswertes Umfeld.

Wir stellen uns daher entschieden gegen Projekte wie die geplante Schnellstraße S34, das REWE‑Lager auf fruchtbaren Böden oder die Domplatz‑Asphaltwüste. Sie stehen für eine Politik, die Natur, Klima und Lebensqualität ignoriert.

Genug ist genug – Stopp der Bodenversiegelung!

Walter Heimerl-Lesnik, Grüner Spitzenkandidat zur Gemeinderatswahl 2026 in St. Pölten📸 Christian Dusek

Walter Heimerl-Lesnik, Gemeinderat

Wenn das so weitergeht, erstickt unsere Stadt im ungezügelten und ungebremsten Bauwahn der roten Stadtregierung. Wertvolle Flächen, alte Baumbestände und fruchtbare Böden werden, ohne mit der Wimper zu zucken, in St. Pölten sang und klanglos zerstört. Wo soll das denn hinführen, wenn nicht in noch mehr Wetterextreme, Hitzesommer und zu Ereignissen wie dem letzten Hochwasser?

Großflächig zu betonieren und dafür punktuell hier und da einen Park in die Hitzeinseln zu bauen, ist keine sinnvolle Herangehensweise. Behördlich vorgeschriebenen Ersatzpflanzungen für wertvolle alte Bäume auch noch als Begrünungsmaßnahme verkaufen zu wollen, ist an Zynismus kaum zu überbieten. „Mit Vollgas in die Klimakrise“ ist vielleicht ein guter Filmtitel aber kein Zukunftsprogramm für eine Stadt.

Junge Grüne Stimme fordert Kurswechsel

Viele Städte haben bereits erkannt, wie wichtig Grünflächen für das Klima sind – insbesondere in stark bebauten Stadtteilen, wo es heute in den Sommermonaten schon unerträglich heiß wird. Wenn wir nicht bald etwas unternehmen, wird diese Entwicklung bald ein unerträgliches Maß erreichen. Dass meine Generation in der Zukunft die Auswirkungen einer unverantwortlichen Stadtplanung und Beton-Politik ausbaden soll, ist nicht hinzunehmen.

Warum wir es Versiegelungs-Notbremse nennen? Weil diese klimapolitische Geisterfahrt der letzten Jahre jetzt gestoppt werden muss. Dann braucht es eine Bodenschutzstrategie und ein verbindliches Klimaschutzpaket für St. Pölten und dann – ja erst dann – können wir die Fahrt in einem moderaten Tempo und in die richtige Richtung fortsetzen und an neue Vorhaben denken.

Gerade im eigenen Verantwortungsbereich muss die Stadt jetzt weg von dieser alten Politik. Wichtig ist mir, die Bürgerinnen und Bürger, junge Menschen und Klimaexpertinnen und -experten ernsthaft einzubinden. Ich bin zuversichtlich, dass wir das Ruder herumreißen und etwas Positives schaffen können, wenn jetzt die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Wenn man sieht, wie die anderen Parteien am Ende des Tages abstimmen ist aber klar, dass es dafür eine starke grüne Stimme braucht.

Lisa-Maria Koban, Platz 2 der Grünen Kandidatenliste zur Gemeinderatswahl 2026 in St. Pölten📸 Christian Dusek

Lisa-Maria Koban, Gemeinderatskandidatin

Unsere Bodenschutzstrategie für St. Pölten

Wir fordern eine verbindliche Strategie, die St. Pölten klimafit macht und den Boden schützt. Dazu gehören:

  • klare Ziele zur Reduktion des Flächenverbrauchs
  • konsequente Entsiegelung bestehender Flächen
  • Schutz wertvoller Natur- und Lebensräume
  • eine umfassende Begrünungsoffensive für den gesamten Zentralraum

Unser starkes Team vor Ort setzt mit der direkten Unterstützung der Bundespartei alles daran, St. Pölten grüner, lebenswerter und zukunftsfähig zu machen.

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