Klimabündnis will Handlungsempfehlungen zur Klimawandelanpassung erarbeiten

Die Stadt St. Pölten nimmt mit 4 weiteren niederösterreichischen Gemeinden an der Klima:WIN-Studie des Klimabündnisses teil, bei der auch die Bevölkerung befragt wird. Nutzen Sie die Chance, Ihre Betroffenheit und Wünsche zur Klimaanpassung einzubringen!

Wetterextreme wie Hitzetage und Starkregen nehmen zu

Auch niederösterreichische Gemeinden müssen Klimafolgen immer mehr in ihre Entscheidungen einbeziehen, um die Lebensqualität vor Ort zu erhalten bzw. zu erhöhen und teure Fehlplanungen, wie etwa immer weiter voranschreitende Bodenversiegelung (Stichworte “Domplatz” oder “REWE-Lager”) oder Bebauung in Hochwasserzonen (Stichwort “REWE-Lager”), künftig zu vermeiden.

Worum es bei der Klima:WIN-Studie geht

Das Klimabündnis untersucht im Sommer 2025 das Thema Hitze vor Ort in fünf NÖ-Gemeinden (Fels am Wagram, Mödling, Sankt Pölten, Wiener Neudorf, Wiener Neustadt) sowie in nationalen wie internationalen Studien und Vorzeige-Beispielen.

Das Projekt legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Anpassung an die zunehmende Hitze in Niederösterreich. Es werden Maßnahmen zur Hitze und zum Schutz der Bevölkerung vor Hitze untersucht und entwickelt.

Bevölkerung wird befragt

Um einen tieferen Einblick in die Bedürfnisse der Bevölkerung zu bekommen, wird in den fünf Gemeinden eine Online-Befragung durchgeführt. Im Herbst soll ein Austausch zwischen den beteiligten Gemeinden und der Landesebene stattfinden.

Im Abschluss werden Handlungsempfehlungen für Städte und Gemeinden in Niederösterreich zur inklusiven Klimawandelanpassung im Bereich Hitze abgeleitet.

Rege Teilnahme wäre wünschenwert

Damit den verantwortlichen Politikern ein stimmiges Bild der Klimabetroffenheit in St. Pölten vermittelt werden kann, wäre eine rege Teilnahme der Bevölkerung wünschenswert.

Wir rufen alle St. Pöltnerinnen und St. Pöltner hiermit auf, an der Klima-Umfrage teilzunehmen und ihre Betroffenheit, Sichtweise und Ideen einzubringen!

Jetzt mit­ma­chen!

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St. Pöltens Klimastrategie ist noch ausbaufähig

St. Pölten ist bereits im Jahr 1991 dem Klimabündnis beigetreten. Die Stadt „versucht“ – so nach offizieller Aussage -, „eine nachhaltige Entwicklung zum Schutze des Klimas einzuschlagen“.

Leider scheint es dabei zuletzt beim Versuch zu bleiben, betrachtet man die entsprechende Seite auf der Website der Stadt St. Pölten. Seit dem Jahr 2022 werden keinerlei Aktivitäten mehr aufgelistet. Und der Link zum Klimabündnis, wo man “weitere Infos” finden sollte, führt leider zum Ergebnis “Ohje, diese Seite wurde leider nicht gefunden.”

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