Bereitet SPÖ-Verkehrsminister Hanke klimapolitischen Kahlschlag für St. Pölten vor?

St. Pölten festigt seine Stellung als Betonhauptstadt: Nach Informationen der Initiative “Stopp S 34” will der aktuelle SPÖ-Verkehrsminister Hanke die von Leonore Gewessler gestoppte Schnellstraße bei St. Pölten nun doch bauen. Damit würden hunderte Millionen Euro und über 100 Hektar wertvoller Natur- und Ackerflächen vernichtet. 

Die S 34 war und ist nicht sinnvoll

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler hat das Projekt nach einer Evaluierung im Jahr 2021 stoppen lassen. Die Ergebnisse haben eindeutig belegt, dass die S 34 in der geplanten Form nicht sinnvoll ist.

Expertinnen und Experten sprechen sich seit Jahren gegen den Bau der Schnellstraße aus und fordern stattdessen Alternativen wie den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel. Vor allem haben sich inzwischen zahlreiche Prognosen, mit denen der Bau begründet wurde, als falsch und überzogen herausgestellt.

Teure Naturzerstörung in Zeiten des Sparens

Walter Heimerl-Lesnik, Grüner Gemeinderat in St. Pölten📸 Christian Dusek

Walter Heimerl-Lesnik, Gemeinderat

Vor 50 Jahren entstand das Projekt in den Köpfen der Straßenlobby als Transitroute von Znaim nach Marburg. Was schon damals eine Schnapsidee war, ist angesichts der budgetären Situation und der rasant voranschreitenden Klimakrise heute nur mehr als Verbrechen an Natur und unseren Kindern zu bezeichnen.

Der Bau der S 34 wäre eine unwiederbringliche Zerstörung wichtiger Naturräume und landwirtschaftlicher Betriebe. In Zeiten härtester Sparpolitik würden hunderte Millionen Euro in einer Asphaltwüste vergraben. Wenn’s ums Betonieren von Äckern und Wiesen geht, scheinen weder SPÖ noch ÖVP oder FPÖ ein Halten zu kennen. Die Bauallianz und auch Bürgermeister Stadler können sich jedenfalls auf 3100 % Widerstand gefasst machen!“,

sagt Grünen-Gemeinderat Walter Heimerl-Lesnik, Aktivist der ersten Stunde und Sprecher der Bürgerinitiative „S34-sinnlos“.

Grün gegen Betonierer – das neue David gegen Goliath

Dass die Schnellstraße nun doch gebaut werden soll, war nach Ende der Grünen Regierungsbeteiligung leider zu befürchten. Als Grüne sind wir die einzige Partei, die auf Stadt-, Landes- und Bundesebene konsequent gegen dieses Millionengrab auf Kosten von Mensch, Natur und Tier auftritt.

Sowohl die SPÖ im Bund als auch die ÖVP im Land lassen den S 34-Irrsinn wieder aufleben. Wer St. Pölten liebt, betoniert es nicht!

Wir werden den zivilgesellschaftlichen Widerstand mit aller Kraft unterstützen – und eines ist auch klar: Nur eine starke grüne Stimme kann diesen Irrsinn stoppen.

Paul Purgina, Grüner Gemeinderat in St. Pölten📸 Christian Dusek

Paul Purgina, Gemeinderat

Grüne fordern Transparenz und Klarheit vom Verkehrsminister

Die Grünen fordern Verkehrsminister Hanke und die ASFINAG auf, umgehend klarzustellen, ob die S 34 tatsächlich ins Bauprogramm aufgenommen wurde, mit welchen Kosten gerechnet wird und welche Umweltprüfungen abgeschlossen sind. „Die Bevölkerung hat ein Recht auf Transparenz und auf ehrliche Antworten“, betont Stadträtin und Grünen-Chefin Christina Engel-Unterberger abschließend.

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