Grüner Widerstand gegen Betoniererpolitik

Anstelle von tausenden Bäumen und viel Grün, täglich tausende Autos, ein Hubschrauberlandeplatz, ein Schießplatz. Zusätzlich zu dem Gestank, den es zeitweise von der Mülldeponie herüber weht. So könnte sich das Stadterweiterungsgebiet Eisberg bald präsentieren.

Der Eisberg im Mai 2021

Hochwertige Wohngegend direkt neben dem Stadtwald. Viel Grün und ein neu gepflanzter Wald wird von der Stadt versprochen.

Der Eisberg im Jänner 2023

Nur durch einen 5 Meter hohen Damm getrennt, soll direkt anschließend an das Siedlungsgebiet das neue Polizeisicherheitszentrum entstehen. Knapp 50.000m² groß, bis zu 23 Meter hoch. Weitere 30.000m² für das Trainings- und Einsatzzentrum. Soweit die informellen Zahlen der Pläne.

Viele haben ihr gesamtes Geld hier investiert, Schulden aufgenommen. Wie ein Faustschlag ins Gesicht, so wirkt die Nachricht über das Polizeisicherheitszentrum auf die Anwohner:innen.

Der schwarze Innenminister und die schwarze Landeshauptfrau und der angeblich rote Bürgermeister wünschen das.

  • Was der Bevölkerung versprochen wurde, interessiert nicht.

  • Die Bedenken der Fachleute werden ignoriert.

  • Dass das rechtsgültige Raumordnungskonzept hier zukünftig Wohnbau vorsieht: uninteressant.

  • Dass das Raumordnungsgesetz pro Jahr und Gemeinde maximal 2ha Neuwidmung von Bauland festlegt: uninteressant. Wird halt mehrere Jahre lang sonst nichts gewidmet.

  • Dass es bereits eine für das Projekt gewidmete Fläche gab: uninteressant. Heute stehen auf diesen Gründen der AGM und die neue STRABAG-Zentrale.

Standort mit gravierenden Nachteilen

Welchen Vorteil der Monsterbau für St. Pölten bringt, ist schleierhaft. Nicht einmal Kommunalsteuer fällt an, denn für öffentlich Bedienstete muss diese nicht entrichtet werden.

Die Nachteile sind allerdings gravierend: massive Versiegelung, großes Verkehrsaufkommen und vor allem Kosten in Millionenhöhe. Denn die Grundstücke müssen von der Gemeinde gratis zur Verfügung gestellt werden. Nicht zu reden von Wasser- und Kanalanschluss sowie Straßen, die die Gemeinde errichten muss.

Der Ankauf der Grundstücke war den anderen Parteien im Gemeinderat keine Silbe wert. Lediglich wir Grünen haben dagegen argumentiert und gestimmt!

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