Zuflucht für verletzte Vögel erhält kaum öffentliche Hilfe
Eine Abordnung der Grünen St. Pölten besuchte gemeinsam mit Grün-Gemeinderat Paul Purgina kürzlich die Greifvogelstation in St. Georgen. In dieser finden verletzte Vögel eine Zuflucht und werden wieder aufgepäppelt. Die Betreiberfamilie Steinbichl hatte uns auch bei der Rettung der Turmfalken am Voith-Areal im April unterstützt.
Im Rahmen einer Führung mit Sylvia Steinbichl, Tochter des Gründers der Station Peter Steinbichl, erfuhren wir jede Menge Wissenswertes über die unterschiedlichsten Vogelarten: so gibt es neben den Mönchsgeiern auch Kaiser- und Steinadler zu sehen, diverse Käuze, Falken, Eulen und Uhus haben dort ebenso Zuflucht gefunden, wie ein Mäusebussard.
Hauptgrund für verletzte Greifvögel: der Straßenverkehr
Die meisten Vögel landen aufgrund von Verkehrsverletzungen (v.a. gebrochene Beine und Flügel) in der Greifvogelstation – insbesondere LKW mit ihrem starken Luftsog stellen eine große Gefahr für viele Vögel dar. Die Tiere sind aufgrund der Verletzungen in freier Wildbahn nicht mehr überlebensfähig.
Da Greifvögel als Zugvögel im Winter nach Süden fliegen, ist dies besonders für jene Vögel tragisch, die aufgrund der Verletzungen nicht mehr richtig fliegen können. Sie haben in der St. Georgener Station, die auch mit der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee zusammenarbeitet, ihre letzte Zuflucht gefunden.
Wenig Wertschätzung von öffentlicher Seite
Mit viel Hingabe kümmert sich Familie Steinbichl um die in der Station lebenden Greifvögel. Neugierige und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich selbst vor Ort ein Bild zu machen.
Besonders über Unterstützung und Spenden freut man sich, denn von offizieller Seite gibt es recht wenig Wertschätzung für diese wichtige Arbeit: das Schicksal der durch unseren Straßenverkehr geschädigten Wildtiere ist der Stadt St. Pölten gerade einmal € 1.000 jährlich wert.
Die Teilnehmer der Grünen Exkursion bedankten sich mit Spenden bei Familie Steinbichl für ihr in Geld kaum zu bemessendes Engagement.
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